

jetzt beginnt der rest meines lebens meine frühpensionierung 🙂 🙂 🙂 nach 2 flügen, der erste nach doha und der zweite nach clark, bin ich endlich in den philippinen angekommen. da dies voraussichtlich mein letzter flug war in nächster zeit, hatte ich mir von doha nach clark das erste mal buisness-class gegönnt und es hat sich gelohnt und ich kann es jedem empfehlen der das budget hat dazu.
ich war ziemlich müde trotz buisness-class, aber meine freundin hatte ein wilkommensprogram organisiert und so hiess es durchhalten. wir fuhren also noch etwa 1 stunde in ein hotel the venta suites in guagua, pampanga und gingen dann alle zusammen zum nachtessen ins restaurant fabrika dining villas in der nähe. unten seht ihr die bilder des hotels the venta suites das sehr schön an einem fluss gelegen ist wo wir am morgen frühstücken konnten.








am nächsten tag ging es weiter nach angeles city bzw. in die aglomeration um ein auto zu kaufen. ich hatte im facebook marketplace diverse autos angeschaut und einen termin abgemacht. zuerst mussten wir aber eine moneychanger finden der 6`000.- sfr. wechseln konnte zu einem guten kurs, dann ging es weiter zum händler mit einem plastiksack voller geld.
das erste auto ein toyota vios, dass wir aussuchten war ein reinfall und es lies uns nach 40 min. stehen bzw. lief nicht mehr. dank sei gott waren wir noch nicht zu weit vom händler weg und er kam vorbei und wollte es reparieren. wir waren damit aber nicht einverstanden und nach einem hin und her brachte er uns zurück zu seinem haus wo wir ein anderes auto aussuchten und eine garantiefrist mit rückbehalt abmachten, so das wir das auto bei einer mitsubishi-vertretung überprüfen lassen konnten.
danach blieben wir noch 1 tag in angeles city und dann fuhren wir nach botolan, zambales wo mein haus wartete, dass ich seit 2019 gemietet habe für 50 jahre. später dann zum restaurant house of basil in iba das meiner freundin gehört.




im meinem haus wohnen wir seit dann, auch wenn es am anfang kein warmes wasser, kein zimmer nur zwei grosse räume, nur eine kleine toilette mit einem wasserfass und einem tabo. tabo ist ein wasserschöpfer den die filipinos brauchen zum spülen auf der toilette oder zum duschen, wenn kein fliessend wasser vorhanden ist. für warm wasser haben wir dan später einen tauchsieder gekauft, weil duschen nur mit kalt wasser ist nicht so mein ding.
wir haben es auch überstanden und überlebt 🙂 🙂 🙂
jetzt geht es auf die suche nach handwerkern, die das dach abdichten, die trockenbau-wände einziehen und ein badezimmer umbauen können.
natürlich auch nicht zu vergessen, das leben zu leben und die tolle natur zu geniessen 🙂 🙂 🙂
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nachtrag 30.04.2026:
mein 1. fazit im 4. jahr auf den philippinen
sechs monate liegen hinter mir – und wenn ich ehrlich zurückschaue, war es ein halbes jahr voller höhen, einiger tiefen und vor allem vieler bunter momente, die dieses mein auswanderer-leben hier in zambales ausmachen.
das leben im rhythmus der natur gestartet mit dem ende der regenzeit und zwei taifunen, die uns glücklicherweise kaum trafen, zeigte mir dieses halbjahr einmal mehr, wie sehr man hier mit dem wetter lebt und nicht gegen es kämpft. der ungewöhnlich kühle januar, der zögerliche frühling und der jetzt brütend heisse april mit 34–38 grad am tag – das ist mein alltag, und ich würde ihn gegen keinen anderen tauschen. der pool auf 33 grad und der sonnenuntergang am meer sind inzwischen keine luxus mehr, sondern schlicht mein ganz normaler abend.
gemeinschaft und freundschaften – der eigentliche reichtum was mich in diesen sechs monaten am meisten erfüllt hat, ist die gemeinschaft um mich herum. die regelmässigen drinkmates-treffen in iba, die zambales expats meetings, der swiss club in manila und subic – das sind die anker in meinem leben hier. menschen aus der ganzen welt, schweizer, österreicher, deutsche, briten, amerikaner, filipinos – alle vereint durch die liebe zu diesem land. das geburtstagsfest von linda in bataan, die party bei claudio in pampanga, die silvesternacht und mein geburtstag am 3. januar – all das hat mir gezeigt: ich bin hier nicht allein, auch wenn familie und alte freunde weit weg sind.
paps, chewy und die kleinen dinge der allerheiligen-spaziergang am strand, bei dem ich in gedanken mit paps im himmel gesprochen habe, hat mich tief bewegt. und dann der schock mit chewy, meinem schwarzen kater – den ich versehentlich angefahren habe – war einer der schlimmsten momente dieses halbjahres. umso grösser die erleichterung und freude, als er sich vollständig erholt hat. keine bleibenden schäden. wir hatten beide riesiges glück.
herzensangelegenheiten zephanie kam in mein leben – zwei wunderschöne monate, der besuch ihrer familie in bataan, schöne abende am meer. anfang märz war es dann vorbei. es hat nicht gepasst. das tut weh, aber ich kenne mich gut genug: ich geniesse mein zuhause, meinen pool, meinen garten – und das leben geht weiter. und björn, «mein» kleiner, ist und bleibt «papa oskars» kind im herzen, egal was war und was kommt.
ärger und frust – meta sei dank ende märz traf mich dann ein digitaler tiefschlag: drei social-media-konten gesperrt, darunter mein 15 jahre altes facebook-profil – ohne begründung, ohne chance auf einspruch. tausende von beiträgen, erinnerungen, gruppeneinträge – auf einen schlag unsichtbar. das ist schmerzhaft und frustrierend. ich kämpfe weiter darum. und bis dahin: wer mich sucht, findet mich als oski camaro greder auf facebook.
abenteuer und entdeckerlust die motorradtouren auf der botolan-tarlac national road, die ausflüge in die berge, das erkunden neuer restaurants, das erste mal auf einer harley davidson – all das erinnert mich daran, warum ich dieses leben gewählt habe. es ist lebendig, unberechenbar und nie langweilig.
fazit in einem satz: dieses halbe jahr hat mir einmal mehr bestätigt: ich lebe genau richtig – mit allem auf und ab, mit dem meer vor der tür, guten menschen um mich herum und der freiheit, jeden tag selbst zu gestalten.
auf die nächsten sechs monate! 🙂 🙂 🙂
oskar, botolan, zambales – april 2026


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